Donnerstag, 20. Februar 2014

Auswertung Teil 2 Punkt 2

Wie in Auswertung Teil 2 Punkt 1 erklärt, teile ich meine quantitative Auswertung auf diese zwei Posts auf, damit die Posts nicht unendlich lang werden und unüberschaubar werden.
In Auswertung Teil 2 Punkt 2 der quantitativen Auswertung geht es darum, etwas tiefer zu gehen und zu gucken, welche Ziele und Kommunikationsprozesse regionale und überregionale Zeitungen im Einzelnen mit einem Social Media-Auftritt anstreben. Außerdem möchte ich gucken welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten es gibt.
Damit dieser Post nicht alleine schon unendlich lang wird, würde ich sagen, legen wir los:

Auswertung Teil 2 Punkt 2: Quantitativer Teil - überregionale und regionale Zeitungen!

Einige Hinweise zur Auswertung vorab:
In meinem Beitrag zu meinem Forschungsleitenden Modell habe ich euch bereits vorgestellt welche Ziele und Zwecke Grundlage meiner Forschung sind. Da dies recht viele einzelne Punkte sind, habe ich diese zusammengefasst zu Überkapiteln. Die Vorstellung der Ergebnisse erfolgt daher erst anhand der Überkapitel, um einen generellen Überblick zu erhalten und anschließend wird auf die einzelnen Punkte konkreter eingegangen.
Damit ihr meine Auswertung versteht noch vorab eine Erklärung zu den Zahlen: Bei meinem Fragebogen wurden die Interviewpartner gebeten, in einer Skala von 1-5 einzuschätzen, ob das genannte Ziel angestrebt wird oder kein Ziel ist. Dabei wurde folgende Unterteilung vorgenommen:
0= keine Angabe/ weiß nicht; 1= kein Ziel; 2= eher kein Ziel; 3= Weder noch; 4= eher Ziel; 5= Ziel.
Auf keine der Fragen wurde keine Antwort bzw. keine Angabe/weiß nicht gewählt, weshalb die 0 auch bei keinem der Ergebnisse miteinberechnet wurde.

Ziele und Kommunikationsabsichten von überregioanlen und regionalen Zeitungen

Ausgewertet nach Kategorien

 
Abbildung 3: Ergebnisse meiner Untersuchung: Ziele von Zeitungen in Social Media - überregional und regional, nach Kategorien

Damit ihr nicht ständig zwischen meinem alten Post und diesem hier hin und herschalten müsst, um zu wissen, welche Kategorien welche Ziele und Kommunikationsprozesse beinhalten, sind die Kategorien in diesem Diagramm zur besseren Sichtbarkeit eingekästelt und in Klammer dahinter stehen zugeordnete Zielabsichten.

Als erstes bleibt festzuhalten, dass das Diagram schön zeigt, dass überregionale Zeitungen und regionale Zeitungen die Zielabsichten zum Teil unterschiedlich gewichten. So haben sie verschiedene Topziele, aber auch eines der Ziele deutlich auf dem letzten Platz angesiedelt, die Marktforschung, wobei die Differenz bei der Gewichtung hier den zweitdeutlichsten Wert ( 1,67) liefert.
Zur besseren Übersicht erfolgt wieder ein Ranking nach Bedeutung der Ziele für die Zeitungen, allerdings wird zwecks besserer Überschaubarkeit nur die Unterteilung in Ziele/eher Ziele/etc. vorgenommen.


Überregional
Regional
Ziele

Infoquelle für Zeitung (4,5)
Eher Ziele
Personalisierung Inhalt (4,33)
Reichweitensteigerung (4,28)
Kundenbeziehungsmanag. (4,27)
PR (3,83)
Infoquelle Zeitung (3,67)
Marketing (3,67)
Produkte (3,56)
Reichweitensteigerung (4,17)
Personalisierte Inhalte (3,5)
Marketing (3,5)
Weder Noch
Marktforschung (2,67)
PR (3,0)
Kundenbeziehungsmanag. (2,5)
Eher keine Ziele

Produkte (2,0)

Marktforschung (1,5)
Keine Ziele



Hauptziele und Unterschiede:
Hier sieht man gut, dass das Hauptziel der Regionalzeitung ist, Informationen für die eigenen Berichte zu sammeln. Im Vergleich mit der überregionalen Zeitung , die diesen Punkt auf den drittletzte Platz setzt, ist dies ein großer Unterschied.
Gründe hierfür könnten sein, dass eine Regionalzeitung viel mehr Themen und Informationen zu Ereignissen aus der Region über Social Media mitbekommt und daher auch besser verwerten kann. Bei einer Veranstaltung, einem Überfall, einem Unfall oder der Bürgermeisterwahl wissen die Bürger eher was wer gesagt oder gemacht hat und das Interesse von anderen Bewohnern der Region ist da. Dadurch können für regionale Nachrichten die Informationen auf Social Media durch die Zeitungen besser und einfach gesammelt und verbreitet werden, wohingegen die regionalen Informationen für überregionale Zeitungen kaum Relevanz haben, wodurch die Gewichtung wie dargestellt erfolgt.

Die Überregionale Zeitung hat hauptsächlich "eher Ziele", wobei die Toppunkte Personalisierung des Inhaltes, Reichweitensteigerung und Kundenbeziehungsmanagement sind. Die ersten beide Punkte sind vergleichbar mit der Einschätzung der regionalen Zeitungen. Einen großen Unterschied, und das ist auch der größte Unterschied in dieser Tabelle mit einem Wert von 1,76, zeigt sich beim Beziehungsmanagement. Da sich Pauschal keine Annahme oder Begründung treffen lässt, soll hierauf in der späteren Einzelauswertung der Ziele noch einmal eingegangen werden.

Der drittgrößte Unterschied lässt sich bei den Produkten feststellen. Bei der Regionalzeitung ist dies eher kein Ziel (2,0) wohingegen die Überregionalen dies eher als Ziel (3,56) festsetzen. Wie es hierzu kommt soll auch im späteren noch einmal genauer thematisiert werden.

Gemeinsamkeiten
Es lassen sich jedoch nicht nur Unterschiede zwischen regionalen und überregionalen Zeitungen und deren Ziele und angestrebten Kommunikatinsprozesse in Social Media feststellen. Die größten Gemeinsamkeiten weißen die Ziele Reichweitensteigerung und Marketing auf. Egal ob großes oder kleines Unternehmen, große Auflage oder kleine, für jede Zeitung sind diese zwei Punkte wichtig.

Ausgewertet nach einzelnen Zielen und angestrebten Kommunikationsprozessen


Abbildung 4: Ergebnisse meiner Untersuchung: Ziele von Zeitungen in Social Media - überregional und regional, nach einzelnen Zielen

Wie man gut erkennen kann, habe regionale und überregionale Zeitungen verschiedene Topziele und auch verschiedene "eher nicht Ziele", aber auch Gemeinsamkeiten, sowohl in Zielen als auch Nichtzielen. Bevor auch hier auf die einzelnen Ziele und Nicht-Ziele, sowie Unterschiede und Gemeinsamkeiten eingegangen wird, soll auch hier ein Ranking erstellt werden.


Überregional
Regional
Ziele
Reichweitensteigerung (4,67)
Virale Effekte (4,67)
Markenbekanntheit (4,67)
Neue Kunden (4,67)
Pflege Kundenbeziehungen (4,67)
Reichweitensteigerung (4,50)
Virale Effekte (4,50)
Infoquelle für Zeitung (4,50)
Besucherzahlen Website (4,50)
Eher Ziele
Crossmediale Präsenz (4,33)
Zielgruppengenaue Ansprache (4,33)
Feedbackkanäle ergänzen (4,33)
Suchmaschinenmarketing (4,00)
Infos Kundenpräferenzen (4,00)
Image (4,00)
Produktwerbung (4,00)
Neue Vertriebswege (4,00)
Infoquelle für Zeitung (3,67)
Marketing (3,67)
Öffentlichkeitsarbeit (3,67)
Zusatzinfo für Kunden (3,67)
Markenbekanntheit (4,00)
Crossmediale Präsenz (4,00)
Zielgruppengenau Ansprache (3,50)
Suchmaschinenranking (3,50)
Marketing (3,50)

Weder Noch
Besucherzahlen Website (3,33)
Produktenwicklung (2,67)
Marktforschung (2,67)
Feedbackkanäle ergänzen (3,00)
Infos Kundenpräferenzen (3,00)
Image (3,00)
Öffentlichkeitsarbeit (3,00)
Neue Kunden (2,50)
Kundenbeziehung pflege (2,50)
Produktwerbung (2,50)
Eher keine Ziele
Ablösen Feedbackkanal (2,00)
Produktentwicklung (2,00)
Neue Vertriebswege (1,50)
Zusatzinfos für Kunden (1,50)
Keine Ziele

Ablösen Feedbackkanäle (1,0)
  
Hauptziele:
Überregionale Zeitungen:
In den einzelnen Hauptzielen der überregionalen Zeitungen spiegeln sich weitgehend deutlich die zuvor vorgestellten bevorzugten Kategorien wieder. Vor allem die Reichweitensteigerung, virale Effekte und Markenbekanntheit, sowie das Kundenbeziehungsmanagement in Form von Gewinnung neuer Kunden und Pflege bestehender Beziehungen, sind die Hauptziele der Überregionalen.
Regionale Zeitungen:
Ähnlich verhält es sich auch bei den Hauptzielen der regionalen Zeitungen, mit einem Unterschied, der sich bereits bei der Vorstellung der Kategorien deutlich zeigt: Hauptantrieb ist die Reichweitensteigerung, die viralen Effekte und mehr Besucher auf der unternehmenseigenen Webseite oder Portal. Zudem ist aber die angesprochene Informationsquelle für Zeitungen ein wichtiger antrieb und der Austausch dieser Informationen mit Lesern ist einer der angestrebten Kommunikationsprozesse der befragten regionalen Zeitungen in Social Media.

Nichtziele:
Überregionale Zeitungen:
Im Gegensatz zu den Regionalen, wurden hier keine Nicht-Ziele bestimmt. Einzig und allein ein "Eher nicht Ziel" gibt es: Das Ablösen der Feedbackkanäle. Eine Annahme wieso dies eher kein Ziel anstatt ein Ziel ist, kann im oberen kategorischen Auswertungsteil nachgelesen werden. Diese Annahme findet hier insofern Bestätigung, dass man davon ausgehen kann, dass eine große Überregionale Zeitung elektronische Daten, die schnell und einfach von Lesern per Social Media gesendet werden, unkomplizierter, zeitnaher und fixer verarbeiten und an zuständige Redakteure weiterleiten kann, als wie postalische Leserbriefe oder Anrufe. Daher ist es kein direktes Ziel der Zeitungen alte Feedbackkanäle abzulösen, ergibt sich aber ein Trend hin zu dem Feedback über neue Kanäle, wird dies von den Überregionalen wahrschienlich nicht betrauert. 
Regionale Zeitungen:
Ein klares Nicht-Ziel ist das Ablösen der Feedbackkanäle. Bei den regionalen Zeitungen wird klarer differenziert und alte Feedbackmöglichkeiten sollen unbedingt erhalten bleiben. Dass Feedback bei Regionalen eher über die bewährten Wege von Post und Anruf läuft wäre eine zu gewagte Annahme die ich hier keinesfalls treffen möchte. Viel eher glaube ich, dass einhergehend den kleineren Verbreitungsgebiete und Auflagenzahlen auch weniger Aufwand auf die Zeitungen diesbezüglich aufkommt. Die kleine Unternehmensgröße trägt außerdem dazu bei, dass die Bearbeitung und Weiterleitung von Anrufen und Leserbriefen leichter zu händeln ist, als bei einer überregionalen Zeitung deren Unternehmensgröße höher ist.


Allgemein Anmerkung Erhebung:
Ohne den Zeitungen zu nahe treten zu wollen, erscheint die Zielsetzung der regionalen Zeitungen gefestigter und konkreter zu sein. Durch die vielen "eher Ziele" bei überregionalen Zeitungen, erweckt es meiner Meinung nach den Eindruck, als würde man alles so ein bisschen erreichen wollen und nichts ausschließen um nichts zu verpassen. Welche Strategie die bessere ist kann man nicht beurteilen, ebenso kann man diesen Eindruck nicht auf alle Zeitungen generalisieren. In diesem Fall dürfte diese Einschätzung jedoch scheinbar zutreffen und ist für mich ein wenig überraschend, hätte ich diesen Fakt doch gerade andersherum vermutet. 

Unterschiede:
Die größten Unterschiede zwischen regionalen und überregionalen Zeitungen finden sich in den beiden ober schon angesprochenen Kategorien Produkte und Beziehungsmanagement. Woher diese Unerschiede kommen soll hier genauer betrachtet werden:

Produkte:
Der größte Unterschied überhaupt zwischen den beiden Zeitungsarten findet sich in dem Ziel, über Social Media neue Vertriebswege zu erschließen. Während es für die Überregionalen ein klares "eher Ziel" ist, liegt es für die Regionalen mit 1,5 zwischen "eher kein Ziel" und "kein Ziel". Dieser Unterschied von 2,5 Wertungspunkten zusammengerechnet mit den mittleren Unterschieden bei Produktentwicklung und Produktwerbung, ergibt die verschiedene Zielsetzung der Zeitungen. Dies könnte daran liegen, dass Überregionale Zeitungen sehr gut deutschlandweit über Social Media werben können und die Möglichkeiten des WWW und der Netzwerke so gut nutzen können um ihre Produkte bekannter zu machen. Neue Vertriebswege wie über Social Media erscheinen daher auch sehr attraktiv für überregionale Zeitungen.

Beziehungsmanagement:
Hier zeigen sich gleich mehrere große Unterschiede: Die Gewinnung neuer Kunden, die Pflege bestehender Kundenbeziehungen und auch das Angebot von Zusatzinformationen für Kunden weißen alle einen Unterschied von 2,16 Wertpunkten zwischen regionalen und überregionalen Zeitungen auf. Wichtig ist, hier nicht den Schluss zu ziehen, regionale Zeitungen kümmern sich weniger um ihre Kunden! Im Gegenteil: Regionale Zeitungen nutzen nur andere Wege und Möglichkeitne jenseits von Social Media sich um ihre Kunden zu kümmern und die Gewinnung neuer Kunden etc. ist nicht das Ziel, welches sie mit Social Media anstreben.

Gemeinsamkeiten:
Zwischen regionalen und überregionalen Zeitungen gibt es allerdings auch Gemeinsamkeiten:
So werden Reichweitensteigerung und virale Effekte als erstrebenswerte und beabsichtigte Ziele der Social Media-Nutzung angegeben. Außerdem stimmen die Zeitungsarten bei der Gewichtung von Marketing überein. 

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Da das recht viel war, hier eine super-kurze Zusammenfassung der gesamten Auswertung Teil 2 zu Zeitungen und deren Ziele und angestrebten Kommunikationsprozessen mittels Socia Media-Auftritt:

>>> Allgemein: 
 Besonders wichtig:
  • Reichweitensteigerung
  • virale Effekte
  • Markenbekanntheit
Nicht wichtig:
  • Feedbackkanäle ablösen
  • Marktforschung

>>> Regionale Zeitungen: 
Besonders wichtig:
  • Reichweitensteigerung
  • virale Effekte
  • Besucherzahlen Website erhöhen
  • Informationsquelle für eigene Nachrichten
Nicht wichtig:
  • Feedbackkanal ablösen
  • Produktentwicklung und neue Vertriebswege
  • Kunden zusätzliche Informationen bieten

>>> Überregionale Zeitungen:

Besonders wichtig:
  • Reichweitensteigerung
  • virale Effekte
  • Markenbekanntheit
  • Kundenbeziehungsmanagement: neue Kunden gewinnen, bestehende Beziehungen pflegen
Nicht wichtig:
  • Feedbackkanal ablösen

>>> Unterschiede regionaler/ überregionaler Zeitungen: 
Größten:
  • Produkte: neue Vetriebswege - überregional: eher wichtig, regional:eher unwichtig
  • Kundenbeziehungsmanagement: neue Kunden gewinnen, bestehende Beziehungen pflegen, Kunden Zusatzinfos bieten - überregional: wichtig, regional: eher unwichtig
Kleinsten (Gemeinsamkeiten):
  • Reichweitensteigerung
  • Virale Effekte
  • Marketing
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So der größte Teil wäre geschafft!
Morgen schauen wir dann mal welche Zusammenhänge es geben könnte. Zur Abwechslung wird dies nur ein ganz ganz kleiner Post, der auch nicht viel zu meiner Forschung beiträgt, den ich aber dennoch sehr interessant finde!
Dann erholt euch mal gut von so vielen Informationen, bis morgen,
Lisa ;)


Auswertung Teil 2 Punkt 1

Nachdem ihr in diesem Post den ersten Teil meiner qualitativen Auswertung lesen könnt, erfolgt nun ein Post zur Auswertung des Quantitativen Teils. Zur besseren Übersicht und zwecks Nachvollziebarkeit, gehe ich erst auf die allgemeinen Ziele von Zeitungen in Social Media ein, einer Frage der das Hauptinteresse meiner Forschung gilt. Danach möchte ich aber ein weniger in die Tiefe gehen und die Ergebnisse meiner Untersuchung zu den angestrebten Kommunikationsprozesse und Zielen der überregionalen und regionalen Zeitungen im Einzelnen betrachten, sowie darauf eingehen, welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede es gibt.

Auswertung Teil 2 Punkt 1: Quantitativer Teil - Zeitungen allgemein!

Einige Hinweise zur Auswertung vorab:
In meinem Beitrag zu meinem Forschungsleitenden Modell habe ich euch bereits vorgestellt welche Ziele und Zwecke Grundlage meiner Forschung sind. Da dies recht viele einzelne Punkte sind, habe ich diese zusammengefasst zu Überkapiteln. Die Vorstellung der Ergebnisse erfolgt daher erst anhand der Überkapitel, um einen generellen Überblick zu erhalten und anschließend wird auf die einzelnen Punkte konkreter eingegangen.
Damit ihr meine Auswertung versteht noch vorab eine Erklärung zu den Zahlen: Bei meinem Fragebogen wurden die Interviewpartner gebeten, in einer Skala von 1-5 einzuschätzen, ob das genannte Ziel angestrebt wird oder kein Ziel ist. Dabei wurde folgende Unterteilung vorgenommen:
0= keine Angabe/ weiß nicht; 1= kein Ziel; 2= eher kein Ziel; 3= Weder noch; 4= eher Ziel; 5= Ziel.
Auf keine der Fragen wurde keine Antwort bzw. keine Angabe/weiß nicht gewählt, weshalb die 0 auch bei keinem der Ergebnisse miteinberechnet wurde.

Ziele und Kommunikationsabsichten von Zeitungen

Ausgewertet nach Kategorien

 

Abbildung 1: Ergebnisse meiner Untersuchung: Ziele von Zeitungen in Social Media - allgemein, nach Kategorien
Damit ihr nicht ständig zwischen meinem alten Post und diesem hier hin und herschalten müsst, um zu wissen, welche Kategorien welche Ziele und Kommunikationsprozesse beinhalten, sind die Kategorien in diesem Diagramm zur besseren Sichtbarkeit eingekästelt und in Klammer dahinter stehen zugeordnete Zielabsichten.


Wie man gut erkennen kann, gibt es ein Topziel, sowie ein offensichtliches Nicht-Ziel. Das Hauptziel der Social Media-Nutzung von Zeitungen im Allgemeinen ist daher die generelle Steigerung der Reichweite. Hierzu zählen Reichweitensteigerung, virale Effekte, Verbesserung des Suchmaschinenranking, Crossmediale Präsenz, Erhöhung der Besucherzahlen auf der Unternehmenswebseite und die Steigerung der Markenbekanntheit. Dicht gefolgt von dem Ziel personalisierte Inhalte und eine zielgruppengenaue Ansprache zu bieten, sowie als Informationsquelle für eigene Themen. Kein Ziel dahingegen ist die Marktforschung beziehungsweise Social Media Monitoring.
Zur besseren Übersicht das Ranking, sortiert nach Wichtigkeit der Ziele:

  1. Reichweite
  2. Personalisierung Inhalte & Informationsquelle für die Zeitung
  3. Marketing
  4. Kundenbeziehungsmanagement (ohne "ablösen Feedbackkanäle"!**)
  5. PR
  6. Produkte
  7. Marktforschung 
> Punkt 1 bis 4 sind " eher Ziel" (Wertungen: 3,56 - 4,23)
> Punkt  5 und 6 sind "weder noch"(Wertungen: 2,93 - 2,5)
> Punkt 7 ist "eher kein Ziel" (Wertung: 2,20)

**= Bei Kundenbeziehungsmanagement wurde das Ablösen der Feedbackkanäle nicht in die Wertung einbezogen, da es dem Beziehungsmanagement nicht zuträglich wäre alte Feedbackkanäle abzulösen. Eine Umkehrung (also positive Wertung, wenn es kein Ziel ist) wurde ausgelassen, da es als Variable angesehen wird, die nicht direkt zuordnungsbar erscheint und dieses Vogehen und Umkehrschlüsse an sich auch nicht immer hunderprozentig korrekt sind. Zum besseren Verständnis: Jeder Dalmatiner ist ein Hund, aber nicht jeder Hund ist ein Dalmatiner. Damit meine ich, ich kann nicht einfach von a auf b schließen, weshalb ich, um Verfälschungen zu vermeiden, das Ablösen der Feedbackkanäle in der kategorischen Auswertung außen vor lasse.

Ausgewertet nach einzelnen Zielen und angestrebten Kommunikationsprozessen


Abbildung 2: Ergebnisse meiner Untersuchung: Ziele von Zeitungen in Social Media - allgemein, nach einzelen Zielen
Wie das Diagramm schön zeigt gibt es wieder zwei eindeutige Topziele und ein eindeutiges Nicht-Ziel. Die Topziele gehören zu der Top-Kategorie nämlich Reichweitensteigerng und virale Effekte nutzen. Ein eindeutiges Nicht-Ziel ist die Ablösung von Feedbackkanälen durch Social Media. Ebenso ist die Marktforschung erneut kein angestrebtes Ziel der Social Media-Nutzung von Zeitungen. Stattdessen ist es eher ein Ziel die Markenbekanntheit zu steigern und eine Crossmedia Präsenz aufzubauen.

Zur besseren Übersicht, hier wieder das Ranking.

  1. Reichweitensteigerung & Virale Effekte
  2. Markenbekanntheit steigern 
  3. Crossmedia Präsenz
  4. Zielgruppengenaue Ansprache & Informationsquelle für eigene Nachrichten
  5. Suchmaschinenranking verbessern, Besucherzahlen eigene Webseite/Portal erhöhen, neue Kunden gewinnen, Kundenbeziehungen pflegen & Feedbackkanäle ergänzen
  6. Informationen zu Kundenpräferenzen, Marketing & Image verbessern
  7. Öffentlichkeitsarbeit & Produktwerbung
  8. neue Vertriebswege
  9. Zusatzinformationen für Kunden bieten
  10. Produktentwicklung
  11. Marktforschung
  12. bisherige Feedbackkanäle ablösen
> Punkt 1 und 2 sind "Ziele" (Wertungen: 4,6)
> Punkt 3 bis 6 sind "eher Ziele"(Wertungen:  3,6 - 4,4)
> Punkt 7 bis 9 sind "weder noch" (Wertungen: 2,8 - 3,4)
>
Punkt 7 bis 12 sind "eher kein Ziel" (Wertung: 1,6 - 2,40)
Ziele:
Auch an diesem Punkt wird, wie am Diagramm zu vor deutlich, den Unternehmen ist die Reichweitensteigerung mit zugehörigen Punkten wie virale Effekte nutzen, Markenbekanntheit steigern, besseres Suchmaschinenranking, mehr besucher auf unternehmenseigener Webseite und die Pflege bestehender und Gewinnung neuer Kundenbeziehungen am wichtigsten. Unternehmen sind nicht etwa in Social Media tätig, um neue Produkte zu entwickeln, Martkforschung zu betreiben oder neue Vertriebswege zu erschließen.

Überraschend:
Ein Punkt der mich persönlich überrascht ist, dass Social Media nicht gezielt dazu genutzt wird, dem Kunden zusätzliche Informationen zu bieten. Gerade in Social Media bietet sich dies doch an, zumal es ein toller Mehrwert für die Leser wäre. Aber wahrscheinlich wäre dies ungerecht den Printlesern gegenüber - da die im Gegensatz zu den Social-Media-Lesern - für ihre Produkte Geld bezahlen. Daher würde den zahlenden Kunden eher ein Mehrwert zustehen. Zudem ist es problematisch, wenn einige der Print-Leser überhaupt kein Social-Media nutzen und sie dadurch in gewisser Weise benachteiligt werden würden.

Zunächst verwunderlich:
Ein Punkt der für mich auch überraschend war, ist die Wertung von "ablösen bisheriger Feedbackkanäle". Insgesamt wird dieser Punkt mit 1,6 bewertet, das heißt er befindet sich zwischen "kein Ziel" und "eher kein Ziel". Man mag eigentlich meinen, dass dies kein Ziel der Zeitungen ist, da Leser die kein Social Media nutzen, nur die Möglichkeit haben auf bisherige Feedbackkanäle zurückzugreifen. Daher war ich erst ein wenig erschrocken, dass manche Zeitungen dies nur als "eher nicht" einstufen. Die Erklärung vermag aber wahrscheinlich recht einfach sein: Kommunikation und ein Dialog ist über Social Media viel einfacher und schneller und daher auch besser für die Arbeit der Zeitungen. Zudem ist es für die Kunden bequemer eine Privatnachricht auf Facebook zu schicken, als einen Leserbrief zu schreiben und per Post zu schicken oder anzurufen. Die Ablösung der Feedbackkanäle ist daher zwar kein direktes Ziel, bringt die ansatzweise Verdrängung der bisherigen Feedbackkanäle mit sich. Die Zeitungen finden dies unter Umständen nicht weiter dramatisch, da wie beschrieben es auch für ihre Arbeit teilweise vorteilhafter ist, und sind nicht absolut gegen dieses Ziel. Es wird daher nicht aktiv angestrebt, aber auch nicht absolut aktiv abgelehnt.

Verschiedene Kanäle auf Social Media:
Ein weitere Punkt der den Zeitungen in Social Media sehr wichtig ist, ist die Zielgruppengenau ansprache. Anschließend an Kommentare von Nils und Chris zu meinem Post in dem ich zur Abstimmung über den letzten Untersuchungsgegenstand aufgerufen habe, kam bei den Interviews heraus, dass dieser Punkt den Zeitungen sehr wichtig ist. Mit der Aufteilung in verschieden Kanäle, beispielsweise in Allgemein, Sport, Wirtschaft, Politik, etc. können zielgruppen unter anderem auch gezielt angesprochen werden. Verknüpft mit der qualitativen Erhebung ( eine Ausführung zur Verknüpfung erfolgt ausführlich noch in einem späteren Post) zeigt sich auch, dass die Social Media-Kanäle im Allgemeinen bereits dazu dienen andere Zielgruppen anzusprechen, vor allem jüngere Leser. Social Media bietet sich daher relativ gut für eine zielgruppenspezifische und ansatzweise personalisierte Ansprache an.

Informationsquelle:
Interessant fand ich auch, dass einer der wichtigsten angestrebten Ziele ist, Social Media für die eigene Arbeit bei der Zeitung als Informationsquelle zu nutzen. Wie genau das funktioniert, der kann sich das in diesem Video (erster Social Media-Redakteur) anschauen. Genauer darauf eingehen möchte ich dann im überregional/regional-Auswertungsteil.

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Damit die Posts nicht unendlich lang werden, habe ich beschlossen meine Auswertung Teil 2 der quantitativen Daten in zwei Posts zu packen. Punkt 1 war dieser Post, die allgemeine Auswertung der Interviews der Zeitungen, Punkt 2 folgt so gleich: Die Auswertung nach Verbreitungsart - Überregional und Regioanl - und die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Ziele und angestrebten Kommunikationsprozesse in Social Media.

----> Hier ist Auswertung Teil 2 Punkt 2!

Mittwoch, 19. Februar 2014

Auswertung Teil 1

Hallöchen lieber Blogger und Blog-Leser!
Endlich ist es soweit und mein Blog erreicht seinen Höhepunkt: Die Auswertung steht an! Nochmal zur Info: Fünf der sechs kontaktierten Zeitungen haben mir einen ausgefüllten Fragebogen zurückgesendet. Alle wichtigen Fragen wurden beantwortet. Meine Auswertung wird aber allgemein beziehungsweise aufgeteilt nach überregional und regional erfolgen, da die Zeitungen zum Teil Anonymität gewünscht haben und ich diesen Wunsch bedingungslos beachten werde. Daher werde ich auch nicht nennen, welche der Zeitungen das Interview nicht beantwortet hat. Da mein Forschungsziel ohnehin angestrebte Kommunikationsprozesse und Ziele von Zeitungen in Social Media sind, stellt dies kein Problem dar. Zudem sind die Ergebnisse für sich schon interessant genug!
Um es für Euch und auch für mich einfacher und Übersichtlicher zu gestalten, habe ich mich dazu entschlossen in einzelnen Schritten vorzugehen, die sich an meinem Leitfaden orientieren.

Auswertung Teil 1 - beschäftigt sich mit den freien Antworten, dem qualitativen Teil meiner Erhebung.
Auswertung Teil 2 - hier geht es den quantitativen Daten an den Kragen. Im Vergleich zu der qualitativen Auswertung wird dieser Teil um einiges länger, da zunächst allgemeine Ergebnisse, sowie die Unterscheidung zwischen Überregionalen- und Regionalen Zeitungen vorgenommen werden soll. Außerdem Differenziere ich noch einmal zwischen einzeln abgefragten Zielen und Absichten und betrachte diese dann auch noch in meinen zusammengefassten Kapitel, welche ihr in meinem forschungsleitenden Modell nochmal nachlesen könnt.
Auswertung Teil 3 - soll dann nochmal schauen ob es Zusammenhänge gibt zwischen diversen Faktoren und Zielen. Dieser Teil ist aber nicht meine Forschungsabsicht sondern eher ein Extrabereich, den ich aus eigenem Interesse behandeln möchte.
Fazit - Zu jeder guten Forschungsarbeit gehört ein Fazit: Hier werde ich die wichtigsten Ergebnisse noch einmal übersichtlich zusammenfassen!

Und dann haben wir es auch schon geschafft ;)

Nun zu den wirlich interessanten Dingen: 

Auswertung Teil 1: Qualitativer Teil!


Zunächst stelle ich die Ergebnisse von regionalen und überregionalen Zeitungen vor, woraufhin ich abschließend eine allgemeine Zusammenfassung machen werde. 
Zur den Interviewantworten: Die Länge der Antworten im qualitativen Teil war sehr unterschiedlich. Zum Teil gab es sehr knappe Aufzählungen, bei anderen wiederrum gab es sehr ausführliche und erklärende Antworten. Dabei konnte kein Unterschied nach Verbreitungsgebiet der Zeitungen festgestellt werden. Wichtig hierbei zu beachten, die Länge der Antworten hat keinen Einfluss auf die Qualität der Antworten.

Überregionale Zeitungen: 
a) Gründe, Ziele, Zwecke, angestrebte Kommunikationsprozesse der Social Media-Nutzung:
Bei den Überregionalen Zeitungen wird im freien Antwort-Teil ganz klar der Kunde beziehungsweise Leser als Mittelpunkt genannt. Social Media bietet den Zeitungen und Lesern ganz andere Möglichkeiten der Kommunikation und Interaktion. Die Zeitungen möchten einen Dialog mit den Lesern eingehen und Feedbackkanäle anbieten. Diese Möglichkeit wird als Vorteil gesehen, da Hinweise auf Fehler, Lob, Kritik, Ideen und Inspirationen zu Themen schnell und einfach vom Leser übermittelt werden können und die Social-Media-Zuständigen der Zeitung schnell und direkt auf Fragen antworten und Anregungen weiterleiten können.
Die Zeitungen haben laut eigener Aussagen im Interview zum Teil gar nicht die Möglichkeit nicht in Social Media aktiv zu sein, da sich dort die Leserschaft aktiv aufhält. Zum einen bringt dies die Beschriebene Möglichkeit des Feedbacks mit sich, zum anderen kann dadurch aber auch eine zielgruppengenaue Ansprache erfolgen, neue Leser gewonnen werden und ergo auch die Reichweite erhöht werden. Zum Teil interessieren auch die Leserinteressen und virale Effekte, wodurch Artikel weiter gestreut werden.
b) Ziele der diversen Social Media-Präsenzen und Veränderungen im Laufe der Zeit:
Die Kommunikation erfolgt an die verschiedenen Möglichkeiten der sozialen Netzwerke angepasst, die Ziele unterscheiden sich aber nicht und haben sich auch seit Beginn der Social Media-Nutzung nicht wissentlich geändert.

Regionale Zeitungen:
a) Gründe, Ziele, Zwecke, angestrebte Kommunikationsprozesse der Social Media-Nutzung:
Bei den regionalen Zeitungen stehen zwei Punkte auf dem vordersten Rang: Zum einen die Bidirektionale Komunikation und zum anderen die Steigerung der Reichweite von Meldungen. Anknüpfend daran wird versucht eine jüngere Zielgruppe anzusprechen. Den Antworten der Interviews nach gelingt dies gut, da mit verschiedenen Produkten (Print, eigenes Portal, E-Paper und Social Media-Präsenz) unterschiedliche Nutzerkreise angesprochen werden können.
Eine Vermutung meinerseits, wieso bei den freien Antworten die Steigerung der Reichweite der Meldungen und nicht der allgemeinen Reichweite, beziehungsweise auch die Backlinks auf das eigene Portal im Vordergrund stehen ist die Folgende: Gerade die viralen Effekte die mit Social Media erzielt werden können sind für regionale Zeitungen gut und wichtig, da Ereignisse in der Region oder in der eingenen Stadt für die Leser sehr spannend und interessant sind und unter Umständen auch eher geteilt und weiterverbreitet werden.
b) Ziele der diversen Social Media-Präsenzen und Veränderungen im Laufe der Zeit:
Mit den unterschiedlichen Social Media-Präsenzen werden keine unterschiedlichen Ziele angestrebt. Zum Teil werden Twittermeldungen auch aus Facebook-posts generiert. Die Ziele haben sich im Großen und Ganzen nicht geändert. Nur eine der Zeitungen äußert, dass Social Media vorher als "Linkschleuder" genutzt wurde, nun aber mehr Transparenz und Partizipation im Vordergrund steht.

Allgemein
Die wichtigsten Fakts zusammengefasst:
a) Gründe, Ziele, Zwecke, angestrebte Kommunikationsprozesse der Social Media-Nutzung: 
  • Leser: bidirektional -> Dialog, Interaktion, Feedback. 
    • untergeordnete Ziele, die damit einhergehen: Inspiration zu Themen und Infos zu Interessen der Leser 
  • Zielgruppe: zielgruppengenaue Ansprache, jüngere Zielgruppen ansprechen
  • Reichweite: neue Leser gewinnen - Zielgruppe erweitern, Meldungen weiter streuen - virale Effekte, Backlinks zu eigenem Portal
 Kaum Unterschiede zwischen regional und überregionalen Zeitungen.

b) Ziele der diversen Social Media-Präsenzen und Veränderungen im Laufe der Zeit:
  • Ziele auf Social Media-Präsenzen gleich. Kommunikation aber an Möglichkeiten der Plattformen angepasst (Beispiel: Twitter - Facebook: Anzahl Zeichen pro Beitrag, Möglichkeit für Privatnachrichten)
  • Seit Start der Nutzung der Plattformen keine wissentliche Änderung der Ziele und angestrebten Kommunikationsprozesse. Ausnahme eine Zeitung: Von Links verbreiten zu Partizipation und Transparenz.
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Soweit so gut. Die quantitative Auswertung des zweiten Teils der Befragung folgt im nächsten Beitrag. Vorab als Info um ein bisschen Spannung aufzubauen: Darin wird deutlich ob und welche Unterschiede es gibt! Lest also unbedingt in meine Auswertung Teil 2 rein!

Grüße,
Lisa

Dienstag, 18. Februar 2014

kurze Info zum Zwischenstand

Hallo meine Lieben, 
mit diesem Post möchte ich euch auf den neuesten Stand bringen!
Gestern (17.02.2014) war die Deadline für meine Interviews.  

Ihr seid jetzt sicher gespannt wie die Rücklaufquote ist? 
Ich muss sagen, ich war extrem positiv überrascht und freue mich sehr:  
Fünf der Sechs kontaktierten Zeitungen, haben mir mein schriftliches Interview ausgefüllt und zurückgesendet!!  

Da ich den Zeitungen soweit wie möglich Anonymität gewähren möchte, werde ich an dieser und auch an keiner anderen Stelle nennen, welche der Zeitungen, mir nicht Rede und Antwort gestanden hat. Ich hoffe ihr habt dafür Verständnis. Dennoch werde ich eine Unterscheidung zwischen überregionalen und regionalen Zeitungen bei meiner Auswertung thematisieren und mir natürlich auch das Gesamtbild ansehen.

Kurz zu den ausgefüllten Interviews noch: 
Sowohl der erste freie Teil wurde von allen ausgefüllt, als auch der zweite Teil, bei welchem ich einige Ziele und Zwecke konkreter abgefragt habe. Einzig und allein die Spalte, in der die Entscheidung zur Einschätzung einzelner Faktoren begründet werden konnte (nicht musste), wurde von - sofern ich das beim ersten Überblick richtig erfasst habe - keinem ausgefüllt. Das ist zwar sehr schade, aber verständlich. Einerseits mag der Zeitmangel dafür ausschlaggebend sein, andererseits auch meine eigene Formulierung in Form einer Bitte, anstatt Anweisung. Und zu guter letzt, und das ist meiner Meinung nach der wichtigste Punkt, ist es sehr schwer manche Entscheidungen oder Handlungsweisen zu begründen, oftmals geschehen Dinge instiktiv, gefühlsmäßig oder unterbewusst, oder die Dinge sind einfach so wie sie sind. Jeder von Euch stand bestimmt schon mal an dem Punkt, dass Vorgehensweisen oder Neigungen nicht einfach so begründet werden konnten. Falls ihr das nicht nachvollziehen könnt, stellt euch mal ein Kind vor, welches die ganze Zeit fragt: Warum? 

Da das Ziel meiner Forschung ist, die Ziele und Zwecke der Social Media-Nutzung von Zeitungen herauszufinden, kann ich die Gründe der Zeitungen, weshalb sie sich für jenes und nicht für ein anderes Ziel entschieden haben getrost weglassen (wenn auch dieser Aspekt sehr interessant gewesen wäre).

>>>>>>
In den nächsten Tagen mache ich mich an die qualitative und quantitative Auswertung der Interviews. Ich bin schon sehr gespannt was am Ende rauskommt!! 
Ich melde mich mit einem Auswertungspost zurück, sobald ich soweit bin;) 
Grüße! 
>>>>>>

Donnerstag, 6. Februar 2014

...Ich werde Blogger Teil 5: Pinterest & Co

Hallo meine Lieben,
wie ihr anhand meiner letzten Einträge sehen könnt, habe ich mal wieder ein paar Dinge ausprobiert. Obwohl meine "Versuchsobjekte" bei weitem nichts neues sind, eher im Gegenteil sogar, sind sie für mich völliges Neuland gewesen und ich konnte feststellen, wie blöd man sich anfang anstellen kann ;)
Damit ihr von den, ich nenne es jetzt mal Tools, auch mal was gehört habt, werde ich sie euch jetzt einmal im einzelnen vorstellen und dem ein oder anderen auch eine kleine Erklärhilfen hinzufügen.
Los geht's:

1. Entwicklertools in Microsoft Word
Für meine schriftliche Befragung musste noch eine praktische und optisch ansprechende Lösung her. Einfach in der Email die Fragen zu schreiben ist meiner Meinung nach nicht optimal und auch ein wenig unprofessionell. Den Fragebogen in Word erstellen schon besser, mit meinen bisherigen Kenntnissen hätte das aber auch nicht gut funktioniert. Vor allem bei der Einstufung einzelner Kriterien in einer fünfstufigen Skala bei der man in eine Tabelle selbst X als Kreuz setzen müsste - nee das schaut nicht gut aus. Darum habe ich mich ein wenig umgesehen und versucht herauzufinden, ob es Möglichkeiten gibt einen Fragebogen mit Kästchen zum Anklicken, bei denen dann von Selbst ein X erscheint, zu erstellen. Nach kurzer Suche fand ich heraus: Das ist in Microsoft Word selbst auch möglich! Der Reiter und die Funktionen für Entwicklertools ist in der Standardansicht von Word aber nicht sichtbar und muss erst hinzugefügt werden. Am Anfang hatte ich auch Probleme damit, dass sich die Kästchen anklicken liesen, weshalb ich nach der Funktion "Dokument schützen", beziehungsweise "Bearbeitungseinschränkungen" suchte. Die konnte ich bis heute nicht finden. Stattdessen funktionierte dies aber gut über die Funktion "Gruppieren". Eventuell liegt das an verschiedenen Word-versionen. Komischerweise funktioniert das Anklicken inzwischen auch ohne die Gruppierung eingeschalten zu haben... naja hauptsache es funktioniert. Das Gute an der Gruppierung ist, dass solange sie nicht deaktiviert ist, nichts am Dokument geändert werden kann und nur in vorgesehene Kästchen Texte geschrieben werden können. Für meine Zwecke daher optimal. Bisher kamen vier Fragebögen zurück und keiner hatte Probleme bei der Bearbeitung. Daher: ein großer Pluspunkt für die Nutzung des Tools!!
> Wer meinen Fragebogen sehen möchte, muss sich diesen Beitrag anschauen: Leitfaden
> Wer auch Entwicklertools nutzen möchte, der kann sich, wie ich, hier erstmal einlesen:Forum - Fragebogen mit Kontrollkästchen in Word

2.Padlet
Bei Padlet handelt es sich um eine Art virtuelle Pinnwand, auf der Ideen, Fragen, Dokumente, Links, Erinnerungen, Videos, Bilder und und und abgelegt und visuell schön aufbereitet werden können. Das ganze ist super simple und Dateien können mittels Drag& Drop eingefügt und auch jederzeit verschoben werden. Überdies kann man diese Pinnwand dann mit Freunden teilen oder in seinen Blog einbinden:) Ich habe darüber übrigens auch gelesen, dass Lehrer diese Pinnwand schon manches mal im Unterricht oder für Hausaufgaben genutzt haben. Ein gutes Beispiel dafür könnt ihr euch hier ansehen: Stadtgeschichte Pforzheim
Man kann die Pinnwand entweder ganz öffentlich machen: jeder kann darauf rumpinseln, halb öffentlich: jeder kann sie ansehen aber nicht bearbeiten, man macht sie halbwegs privat , indem man die Pinnwand mit einem Passwort schützt oder voll und ganz Privat: Nur man selbst kann sie sehen. Diese Einstellung finde ich gut, da man je nach Zweck und Ziel die Zugänglichkeit bestimmen kann. Sowieso ist Padlet für mich eine Tolle Möglichkeit der Ideenfindung oder Ergebnisdarstellung!
Ich habe Padlet für die Darstellung meines Interviewleitfadens genutzt. Das Ergebnis seht ihr in diesem Post: Leitfaden

3. Infogram
Eine weitere digitale Pinnwand, die allerings andere Funktionen bietet! Entweder man schreibt nur Texte und Zitate darauf, was visuell natürlich mehr hermacht, als diese in ein einfaches Dokument ohne Farbschema und attraktive Aufmachung zu tippen, oder man nutzt die vorgesehenen Funktionen für Diagramme und "Facts". Bei den Facts kann man auswählen zwischen Pfeil hoch/runter, Stern, Charakter, Kreis uvm.  
Wie das aussehen kann, kann man gut in diesem Beitrag von Elli sehen.

Ich hingegen habe die Darstellung der Diagramme bevorzugt um die Ergebnisse meiner kleinen Analyse zu vergleichen.  
Anschauen könnt ihr euch das am Ende von diesem Post.
Am Besten gefallen hat mir die Möglichkeit mehrere "Sheets" aufbauen auf den Daten einer Grafik zu entwerfen, zwischen denen der Betrachter durch Auswählen einfach hin und herschalten kann. So erhält man eine viel bessere Übersicht als wenn zig Diagramme untereinander dargestellt werden würden. Auch zwecks Vergleichbarkeit bringt diese Darstellungsform Vorteile mit sich. Ich kann es nur empfehlen. Zudem finde ich die Aufmachung und Farbwahl sehr schön :) Daher: Daumen Hoch für Infogram. Probiert es selbst doch einmal aus!

4. Pinterest
Zu guter letzt Pinterest. Einige von Euch kennen dieses Portal mit Sicherheit schon. Ich habe davon auch schon gehört, es bisher aber noch nie genutzt. Deshalb war es mal an der Zeit ;) Auf Blog's von vorherigen Digikomm-Jahrgängen habe ich außerdem einen Pinterest-Button unterhalb jeden Eintrags gefunden, neben den Funktionen den Beitrag auf Facebook&Co zu teilen. Das hat bei mir den typischen: Ich will auch!-Effekt ausgelöst. Also habe ich mich gleich auf die Suche nach Anleitungen gemacht. Eine sehr gute Step-by-Step-Anleitung konnte ich auf dem Blog von Seitenstiche finden. Das Einfügen gelang problemlos und ich feierte mich und meine Fähigkeit einer Anleitung zu folgen schon ein paar Minuten später. Als ich dann den Button ausprobierte war die Begeisterung aber schnell verflogen. Er funktioniert zwar - ich habe mir auch eine eigene Seite bei Pinterest angelegt, aber WIE er funktioniert, nein, das gefällt mir nicht. Wenn man auf den Button unterhalb der Einträge klickt, erhält man eine Übersicht aller Bilder die auf dieser Seite des Blogs sind. Ich war verwirrt und schaute bei andern nach, von denen ich die Idee zu Pinterest hatte und siehe da: Dort war es genauso. Eigentlich wollte ich eine Übersicht aller Bilder auf dem gesamten Blog. Ich überlegt kurz die Beitragsanzahl pro Seite einfach zu erhöhen, entschied mich dann aber dagegen. Die Aufteilung der Einträge auf mehrere Seiten erscheint mit sinnhafter als ein Button unter jedem Eintrag der ein paar Bilder anzeigt und wodurch andere die Möglichkeit haben meine Bilder dann bei Pinterest zu teilen. Irgendwie ist das doch Käse? Bei anderen Blogs macht es wahrscheinlich mehr Sinn, sofern diese mehr Bilder haben, da mein Blog aber sehr Bildkarg ist lohnt sich es nicht. Ich werde auch auf meinem Blog keine Screenshots einbinden, da mir die Rechtslage einfach zu unsicher ist. Hierzu könnt ihr auf Marvins Blog auch nochmal etwas nachlesen. Bei genauerer Überlegung machen Screenshots auf meinem Blog zu meinem Thema auch nur bedingt Sinn. Für Analysen wären solche Bilder schon eher geeignet.
Fazit: Pinterest ist für mich und meinen Blog irgendwie nichts. Dennoch habe ich in der rechten Seitenleiste einen Link zu meiner Pinterest-Seite eingefügt, über den ihr alle Bilder meines Blogs anschauen könnt. 
Für diesen Button  Pin It  unterhalb jeden Beitrages heißt es aber byebye!
(wenn ihr auf den Button klickt, sehr ihr das von mir Beschriebene Problem)

Dienstag, 4. Februar 2014

Vorstellung + Analyse Untersuchungsgegenstände

Ein weitere Punkt der aussteht, soll heute endlich behandelt werden: Die genauere Vorstellung meiner Untersuchungsgegenstände.
Da ich es sehr spannend finde zwischen den Social Media-Auftritten der regioanlen und überregionalen Zeitungen Vergleiche zu ziehen und das auch bei der Auswertung später vorhabe, möchte ich bei der Vorstellung der Zeitungen genauer darauf eingehen und habe deshalb eine kleine Analyse zu den Social-Media-Auftritten der jeweiligen Zeitung durchgeführt.
Zunächst stelle ich die Informationen und Zahlen jedoch einzeln vor. Erst im Anschluss daran folgt eine für einen Vergleich angemessene Darstellung.

Einzeldarstellung


Überregionale Tageszeitungen:

FAZ: Frankfurter Allgemeine Zeitung

- gehört zum Verlag Frankfurter Allgemeine Zeitung²
- gegründet am 01.11.1949 ³
- Sitz: Frankfurt am Main ³
- Auflage: 329.705 verkaufte Stück im 4.Quartal 2013 (IVW)²
- Genutzte Social-Media-Kanäle:
Facebook:   
- 127.075 "Gefällt mir"
- 146 Posts vom 20.01-03.02.2014 -->   im Durchschnitt 9,73 Posts/Tag
Twitter:
- 13.400 Follower
- insgesamt 134.000 Tweets
Google+:
- in den Kreisen von 55.786 Personen
- 80.966 "+1"  

 SZ: Süddeutsche Zeitung

- gehört zur Süddeutsche Zeitung GmbH²
- gegründet am 06.10.1945 ³
- Sitz: München³
- Auflage: 400.647 verkaufte Stück im 4.Quartal 2013 (IVW)²
- Genutzte Social-Media-Kanäle:
Facebook:   
- 137.836 "Gefällt mir"
- 169 Posts vom 20.01-03.02.2014 -->   im Durchschnitt 11,26 Posts/Tag
Twitter:
- 159.000 Follower
- insgesamt 23.500 Tweets
Google+:
- in den Kreisen von 15.587 Personen
- 57.708 "+1"

TAZ: die tageszeitung

- gehört zur TAZ Verlags- & Vertriebsgesellschaft²
- gegründet 1979³
- Sitz: Berlin³
- Auflage: 58.121 verkaufte Stück im 4.Quartal 2013 (IVW)²
- Genutzte Social-Media-Kanäle:
Facebook:   
- 85.699 "Gefällt mir"
- 59 Posts vom 20.01-03.02.2014 -->   im Durchschnitt 3,93 Posts/Tag
Twitter:
- 149.000 Follower
- insgesamt 25.100 Tweets
Google+:
- in den Kreisen von 6.323Personen
- 14.864 "+1"

Regionale Tageszeitungen:

freies Wort

- gehört zur Suhler Verlagsgesellschaft mbH & Co.KG²
- gegründet am 1952 ³
- Sitz: Suhl³
- Auflage: 36.703 verkaufte Stück im 4.Quartal 2013 (IVW)²
- Genutzte Social-Media-Kanäle:
Facebook:   
- 6.741 "Gefällt mir"
- 36 Posts vom 20.01-03.02.2014 -->   im Durchschnitt 2,4 Posts/Tag
Twitter:
- 1.561 Follower
- insgesamt 8.157 Tweets
Google+:
- 0 Beiträge
- in den Kreisen von 43 Personen
- 44 "+1"  

Fränkische Nachrichten

- gehört zur fränkischen Nachrichten Verlags-GmbH²
- gegründet 1946³
- Sitz: Tauberbischofsheim³
- Auflage: 25.868 verkaufte Stück im 4.Quartal 2013 (IVW)²
- Genutzte Social-Media-Kanäle:
Facebook:   
- 10.535 "Gefällt mir"
- 57 Posts vom 20.01-03.02.2014 -->   im Durchschnitt 3,80 Posts/Tag
Google+:
- in den Kreisen von 38 Personen
- 49 "+1"

Offenbach-Post

- gehört zum Pressehaus Bintz Verlag GmbH & Co.KG²
- gegründet am 1979³
- Sitz: Offenbach³
- Auflage: 37.698 verkaufte Stück im 4.Quartal 2013 (IVW)²
- Genutzte Social-Media-Kanäle:
Facebook:   
- 3.466 "Gefällt mir"
- 100 Posts vom 20.01-03.02.2014 -->   im Durchschnitt 6,67 Posts/Tag
Twitter:
- 744 Follower
- insgesamt 5.953 Tweets
Google+:
- in den Kreisen von 30 Personen
- 60 "+1"  

Vergleichende Darstellung

Da dies sehr viele Daten sind, die in einem Blick kaum erfassbar sind, auch aufgrund der großen Anzahl der Untersuchungsgegnstände, folgt nun eine visuell attraktivere Darstellung die Möglichkeit für Vergleiche bietet. Die Idee zu dieser schöneren und übersichtlichere Darstellung stammt erneut von Ellis Blog, die das Tool "Infogram" bereits ausprobiert hat. Und nun gehöre auch ich zu den Infogram-Nutzer ;)

Unterhalb der Darstellung findet ihr noch ein paar Kommentare und Anmerkungen meinerseits.


Für mich gab es ein sehr auffälliges Ergebnis, das vielleicht auch auf die Auswertung Einfluss haben könnte. Es handelt sich hierbei um Diagramm2, Durchschnitt nach Zeitungstyp. Meine  Untersuchungsgegenstände der regionalen Zeitungen posten nur halb so viel wie die der überregionalen Zeitungen. Klar ist an diesem Punkt zu sagen: ich habe zufällige zwei Wochen ausgewählt - praktikscherweise die vergangenen zwei Wochen - und es ist fraglich ob sich das Ergebnis auf die Postanzahl und Postgewohnheiten im ganzen Jahr übertragen lässt. Da ich aber drei Zeitungsauftritte pro Bereich für zwei Wochen analysiert habe, vermute ich eine relativ wahrheitsgetreue Abbildung der Post-Häufigkeit erreicht zu haben. Fazit demnach: Überregionale Zeitungen die auch eine höhere Auflagenzahl haben, posten doppelt so häufig wie regionale Zeitungen in Facebook und haben auch etliche mehr Fans ( Überregional im Durchschnitt auf allen Plattformen: 91.838, Regional fast 30mal weniger: 3.165). Bei der finalen Auswertung der Interviews werde ich darauf achten, ob es auch größere Unterschiede zwischen Zielen und Absichten bei den Kommunikationsprozessen der Zeitungen auf Social Media gibt. Unter Umständen haben kleine Zeitungen nicht nur weniger Follower und Posts sondern eventuell damit einhergehend auch andere angestrebte Kommunikationsprozesse.

Ein überraschendes Ergebnis für mich war noch Diagramm 3, Durchschnitt Plattformen. Sprich die durchschnittliche Follower-Anzahl meiner Untersuchungsgegenstände je nach Plattform. Dabei hat Twitter die meisten Follower. Ich könnte mir vorstellen, dass dieser Fakt den Beweggründen der Nutzung der Rezipienten zuzuschreiben ist. Facebook hat die wenigstens Follower der Zeitungsplattformen eventuell deshalb, weil der Nutzungsgrund dieser sozialen Plattform der Ausstausch mit Freunden ist. Man möchte jeden Tag erfahren was bei den Bekannten und Verwandten los ist, wo sie stecken und was sie machen. Bei Twitter und wahrscheinlich auch Google+ steht im Gegenzug dazu eher die Information im Vordergrund. Man abonniert daher die Tweets von Zeitungen und hält sich so über das Weltgeschehen auf dem Laufenden. Meine Annahme wird vom Aufbau und den Funktionen von Twitter unterstützt, da die private Nachrichtenübermittlung auf Twitter im Gegensatz zu Facebook nicht möglich ist.

Ich weiß das ist eine gewagte Annahme... daher die Frage: wie würdet Ihr euch die Zahlen erklären?


Quellenverzeichnis:
  • ² IVW:Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V., URL Suchfunktion: http://daten.ivw.eu/index.php?menuid=15&u=&p=
  • ³ Facebook: jeweiliger Facebook-Auftritt der Zeitungen mit Info-Seite
  • Rest: Facebook, Twitter, Google+ und Youtube-Kanal der jeweiligen Zeitung, URL's jeweils im zugehörigen Text, zuletzt abgerufen am 04.02.2014, 14.55Uhr.

Montag, 3. Februar 2014

Leitfaden

Hallo meine Lieben,
wie angekündigt steht noch die Vorstellung meines Leitfadens im Raum. Das möchte ich mit diesem Post nachholen.

Bei der Erstellung meines Leitfadens für die schriftlichen Interviews habe ich zunächst die Unterteilung in zwei Bereiche getroffen:
1. Einen ersten, freien Teil - hier wurden offene Fragen zur Social Media Nutzung gestellt. Es gab also keine Antwortvorgaben. Es war wichtig die Fragen von diesem Teil als erstes zu Stellen, damit der Interviewpartner unvoreingenommen, also unbeeinflusst vom zweiten, konkreteren Teil, antworten kann. Da es sich um ein schriftliches Interview handelt, fehlt wie in diesem Post (Methodisches Vorgehen)  beschrieben, eine Kontrollinstanz und es ist daher natürlich nicht ausschließbar, dass der Interviewpartner vorher sich alle Fragen angeschaut hat.

2. Einen konkreteren, Abfrage Teil - Im zweiten Teil ging es um eine konkretere Abfrage einzelner Ziele und Zwecke, sprich es gibt Antwortvorgaben. Diese habe ich im Vorfeld erarbeitet und bereits in diesem Post, zu den ausgewählten Kommunikationsprozessen meiner Untersuchung, vorgestellt und näher erläutert. Die Befragten sollten in diesem Teil die einzelnen Kommunikationsprozesse beurteilen. Hierzu stand eine fünf-stufige Skala zur Verfügung (Ziel - eher Ziel - Weder noch - eher kein Ziel - kein Ziel) und die Möglichkeit wurde angeboten "weiß nicht" oder "Keine Angabe" auszuwählen. Zusätzlich wurden die Befragten um Begründungen oder Beispiele gegebeten.

Das gesamte Dokument habe ich in Word mittels "Expertentools" erstellt. Mit diesem Tool ist es möglich, Fragebögen und Formulare in Word zu kreieren und Kästchen zum Ankreuzen oder Felder für Texte einzufügen. Nach dem Gruppieren des Fragebogens, kann der Empfänger des Dokumentes (sofern er die Gruppierung nicht wieder aufhebt) auch keine Änderungen am Fragebogen vornehmen und nur an den Stellen Texte schreiben, an denen dies vorgesehen ist, beziehungsweise nur dort Kreuze setzen, wo auch Kästchen angebracht sind. Diese Funktion sehe ich als großen Vorteil bei der Befragung, auch hinsichtlich der Usability für die Befragten, da so klar ist, wo Texte geschrieben werden und Kreuze gesetzt werden sollen. Dies kann durch einfach Anklicken geschehen und es muss nicht ein X oder ein anderes Zeichen auf der Tastatur in Beispielsweise eine Tabelle eingetragen werden, was im Endeffekt recht umständlich wäre. Somit ein gutes, praktisches und vor allem nützliches Tool!

Das konkrete Dokument kann hier heruntergeladen und eingesehen werden (keine Angst, es handelt sich um den Public-Ordner meiner Dropbox).

Wer es sich lieber ohne Download ansehen möchte, für den habe ich hier eine Zusammenstellun des Anschreibens und des Leitfadens auf eine virtuellen Pinnwand gezaubert.
Die Idee mit Padlet habe ich von Ellis Blog hier - vielen Dank dafür an dieser Stelle ;) 



Inzwischen ist schon einige Zeit seit Versenden der Interviewleitfäden vergangen. Mein Erhebungszeitraum wird daher auch bald beendet sein. Leider habe ich bisher erst ein ausgefüllten Bogen zurück erhalten und zwei Email-Antworten mit der Bitte um eine Erinnerung Anfang Februar, da die Zuständigen erst dann wieder zeitlich für solche Dinge verfügbar sind. Neben diesen erwünschten Erinnerungsmails werde ich mich in den nächsten Tagen auch noch einmal an diejenigen wenden, von denen bisher keine Antwort kam. Eventuell ist meine Email am Jahresanfang "einfach" bloß untergegangen...

Daher: Drückt mir die Daumen für die restliche Zeit;)